Capcom hat angekündigt, nahezu alle Mikrotransaktionen aus Dragon's Dogma 2 aus dem Ingame-Shop zu entfernen und dem Spiel gleichzeitig einen permanenten Rabatt zu gewähren. Der Schritt erfolgt rund zwei Jahre nach heftiger Kritik an den ursprünglichen Monetarisierungsoptionen und markiert für das Studio eine deutliche Kurskorrektur in der Betreuung des Titels.
Konkrete Details zur Liste der entfernten Items nannte Capcom nicht vollständig, doch heißt es, dass ein Großteil der bislang angebotenen Käufe künftig nicht mehr verfügbar sein soll. Spieler sollen so wieder stärker auf das Kernerlebnis und die Spielmechaniken fokussiert werden, ohne durch zusätzliche digitale Angebote unterbrochen zu werden.
Parallel zur Entfernung der Mikrotransaktionen führt Capcom laut Ankündigung einen dauerhaften Preisnachlass ein. Dieser Schritt zielt offenbar darauf ab, neue Spieler anzusprechen und die bestehende Community zu stabilisieren, nachdem die Monetarisierung in der Vergangenheit für Unmut gesorgt hatte. Ein permanenter Rabatt kann zudem die Hemmschwelle senken, das Spiel nachträglich zu erwerben.
Die Maßnahme wird im Kontext einer weiteren größeren Veröffentlichung durchgeführt: Dragon's Dogma 2 bereitet sich auf die Veröffentlichung von „Dark Arisen“ vor, die im Oktober geplant ist. Capcom setzt damit offenbar auf ein bereinigtes Basis-Spiel als Ausgangspunkt für die nächste Erweiterung, um ein einheitlicheres Erlebnis für alle Spieler zu gewährleisten.
Die Reaktionen in der Community fielen gemischt aus. Viele Spieler begrüßen die Entfernung der Mikrotransaktionen und den niedrigeren Preis, andere sehen die Änderung als verspäteten Versuch, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Für Capcom bleibt die Herausforderung, die Balance zwischen kommerziellem Erfolg und langfristiger Spielerzufriedenheit zu halten.